Vielfach war bislang angenommen worden, es würde ausreichen, sich bewusster zur ernähren, selbst auf die eigene Gesundheit zu achten oder etwas häufiger Sport zu treiben. Zwar belohnen die Kassen dieses Vorgehen mittlerweile, indem sie Leistungen übernehmen oder die Zahlung an diese Bedingungen knüpfen. Dennoch wird künftig deutlich mehr Teilnahme verlangt, als lediglich gesunde Lebensmittel zu wählen sowie regelmäßig leichte Bewegungsabläufe zu vollführen. Die Versicherungen haben demgegenüber einen kompakten Katalog vorgestellt, indem insbesondere die Vorsorge geregelt ist. Aber auch das Eigenverschulden wird dort definiert. Aus beiden Komponenten setzt sich damit in Zukunft die Verantwortung des Patienten zusammen.

Vorsorgeuntersuchungen sollten unbedingt wahrgenommen werden
Sehr genaue Vorstellungen haben die Krankenkassen davon, in welchen Fällen sie die Vorsorgeuntersuchungen ihrer Klienten einfordern. Das ist immer dann der Fall, wenn Krankheitsbilder weit genug erforscht sind und erkannt werden können. Ebenso, wenn genug medizinisches Personal vorhanden ist, um sowohl die Diagnose als auch die eventuelle Behandlung durchzuführen. Ausgeschlossen sind damit solche Krankheitsbilder, die nicht hinreichend untersucht werden können oder die noch derart unbekannt sind, dass ein Befund unverhältnismäßig hohe Kosten verursachen würde. Also immer dann, wenn Symptome vorliegen, die sehr selten verzeichnet werden und bei denen es sich mithin um Einzelfälle handelt.
Insbesondere der Krebserkrankung wird dabei ein besonderes Augenmerk gewidmet. Hierbei sind die Kassen mittlerweile dazu übergegangen, ein System zu entwickeln, in welchem Alter sie je nach Geschlecht eine solche Vorsorgeuntersuchung empfehlen. Allerdings kann es je nach Risikogruppe, wie man sie hier findet, davon Abweichungen geben, wenn etwa bereits in der Vergangenheit ein Patient an Krebs erkrankt war oder sich die Krankheitsgeschichte durch weite Teile der Familie zieht. Dann nämlich läge ein besonderes Risiko vor und die Untersuchungen müssten zeitlich eher sowie regelmäßiger stattfinden. Welche Entscheidungsfreiräume der Versicherte dabei hat und ob er die medizinischen Maßnahmen sogar ablehnen kann, ist gegenwärtig aber noch unbekannt.
Geregelt ist damit nunmehr auch das Eigenverschulden des Patienten. Willigt er in eine Maßnahme ein, die seine Gesundheit oder sein Wohlbefinden beeinträchtigen kann, so behalten sich die Kassen künftig die Option offen, die im Anschluss nötigen medizinischen Behandlungen nicht oder nur teilweise zu begleichen. Das ist insbesondere immer dann der Fall, wenn etwa Tätowierungen vorgenommen werden, bei denen es zu Entzündungen kommt. Aber auch deren Entfernung durch einen Arzt würde im Zuge des Eigenverschuldens selbst zu bezahlen sein. Ähnliche Beispiele sind Piercings oder sogar Schönheitsoperationen. Mithin also alle Vorgänge, die medizinisch nicht notwendig sind und die von keinem Arzt angeordnet wurden.
Die Krankenkassen haben damit Bedingungen erstellt, an die sie ihre Leistungspflichten knüpfen. Erst das Vorliegen der empfohlenen Untersuchungen kann künftig dazu führen, dass Behandlungen durch die Versicherungen übernommen werden. Jedenfalls dann, wenn ein Eigenverschulden sie davon nicht befreit. Inwieweit die Kassen aber eine Zuzahlung verweigern oder diese nur bedingt vornehmen, hängt stets vom Einzelfall ab. Dabei soll auch kein strafender Effekt erzielt werden. Vielmehr wollen die Versicherungen das Bewusstsein des Einzelnen für dessen eigene Gesundheit schärfen. Lediglich in Ausnahmesituationen sei die drastische Konsequenz zu befürchten, dass Behandlungen nicht übernommen werden.
Allerdings sind die Versicherungsträger ebenso bereit, ihren Klienten mit Unterstützung zur Seite zu stehen. Neben allen Einschnitten, die die Versicherten in Zukunft zu tragen haben, investieren die Kassen auch selbst in die Vorsorge und eröffnen die Wege einer bewussten Therapie. Sie arbeiten künftig mit Ernährungsberatern, Sportstudios oder bestimmten Ärzten zusammen. Auf diese Weise kann gezielter die Diagnose gestellt und anschließend mit dem entsprechenden Experten ein Weg zur Vorbeugung sowie der Behandlung abgesprochen werden. Viele dieser Maßnahmen und Therapiemöglichkeiten stehen dem Patienten dabei kostenfrei zur Verfügung. Die Gesundheit des Patienten rückt in den Vordergrund.
]]>
Die richtigen Grundlagen sind das A und O für einen erfolgreichen Tauchgang
Erste Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Tauchgang ist das Erlernen der richtigen Tauchtechnik. Weiterhin sollte man über die veränderten physikalischen Bedingungen, die unter Wasser herrschen, Bescheid wissen, beziehungsweise darüber, wie sie sich auf den Köprer auswirken. In zehn Metern Wassertiefe herrscht beispielsweise bereits ein etwa doppelt so hoher Druck auf den Körper wie an Land. Neben dem Wissen über die körperlichen Belastungen gilt es zudem, das richtige Verhalten in Gefahrensituationen zu trainieren.
Ab einem Alter von acht Jahren kann man das Tauchen in speziellen Schulen erlernen. Körperliche Fitness und psychische Stabilität gelten als Voraussetzungen. Es wird empfohlen, sich einer ärztlichen Tauglichkeitsprüfung zu unterziehen, sie ist aber bei Hobbytauchern keine Pflicht. Ab dem 40. Lebensjahr wird eine jährliche Tauglichkeitsuntersuchung empfohlen.
Allgemein ist es immer gut, nicht allein, sondern mit einem Partner zu tauchen. So kann man sich per Körper- und Zeichensprache austauschen und sich gegenseitig helfen. Auf Alkohol und Medikamente wie Schlafmittel sollte vor dem Tauchen verzichtet werden. Außerdem sollte man ausgeruht sein und ausreichend gegessen und getrunken haben.
Eine gute Ausrüstung gehört zu den wichtigsten Vorraussetzungen Um sicher tauchen zu können, ist eine zuverlässige Ausrüstung unersetzlich. Maske, Schnorchel und Flossen gehören zur Grundausstattung sowohl beim Schnorchel- als auch beim Flaschentauchen. Beim Tauchen mit einer Sauerstoffflasche gehören außerdem ein Taucheranzug und sogenannte Tariermittel dazu. Tariermittel sind zum Beispiel Westen oder Ballast, mit denen der Auftrieb ausgeglichen werden kann. Meist werden beim Flaschentauchen Drucklufttauchgeräte mit zehn bis 15 Litern Inhalt verwendet. Etwa 40 Minuten lang kann man mit einer zehn Liter fassenden Flasche mit 200 Bar unter Wasser bleiben. Wird in großer Tiefe getaucht, zum Beispiel bei wissenschaftlichen Arbeiten, müssen die Flaschen mit speziellen Sauerstoff-Helium-Gemischen gefüllt sein. Tauchtabellen ermöglichen präzise Zeit- und Tiefenmessungen. Es empfiehlt sich weiter einen Tauchcomputer zu nutzen. Welches Modell in Frage kommt, läßt sich leicht mit einem Vergleich von verschiedenen Tauchcomputern ermitteln. Damit können Gefahrenquellen wie zu lange Tauchdauer, zu tiefes Tauchen oder zu schnelles Auftauchen vermieden werden. Eine der wichtigsten Dinge, die es beim Tauchen zu beachten gibt, ist der Druckausgleich. Er kann durch Schlucken oder Ausatmen in die geschlossene Nase erreicht werden. Wichtig ist, rechtzeitig den Druckausgleich auszuüben, also schon bevor der erste Druck in den Ohren spürbar wird. Der Abstieg und der steigende Druck lassen sich leichter kontrollieren, wenn man sich in einer senkrechten Position mit dem Kopf nach oben befindet. Oft hilft es auch, den Kopf in den Nacken zu legen oder das betroffene Ohr nach oben zu halten. Beim Aufstieg ist es wichtig, nicht zu schnell nach oben zu tauchen. Mit regelmäßiger Übung fällt der Druckausgleich leichter. Manche Menschen haben Probleme mit der Herstellung des Druckausgleichs. Ein Grund dafür kann sein, dass zu viel Ohrenschmalz in den Ohren ist. Ein HNO-Arzt kann diesen entfernen oder gegebenenfalls andere Ursachen abklären. Bei einer Erkältung oder anderen Erkrankung sollte man nicht tauchen gehen. Wissenswertes über Taucherkrankungen findet sich zum Beispiel unter www.hbo-rmt.de, wo viel über Tauch-Sportmedizin zu erfahren ist. Vor dem Tauchgang können die Ohren durch das Auftragen von etwas Salbe geschützt werden. Um Ohrenschmerzen und Druckgefühlen nach dem Tauchen vorzubeugen, Haare gut trocken föhnen und eventuell ein Pflegemittel, beispielsweise in Form von Ohrentropfen, verwenden. Alternativ können die Ohren mit sauberem Trinkwasser ausgewaschen werden. Ab einer Tauchtiefe von 25 bis 30 Metern kann es zu einem Tiefenrausch kommen. Dieser rauschähnliche Zustand entsteht, wenn ein erhöhter Stickstoffgehalt durch den höheren Druck unter Wasser in den Organismus gelangt und die Synapsen blockiert. Ein metallischer Geschmack im Mund ist oft erstes Anzeichen eines einsetzenden Tiefenrauschs. Der Taucher fühlt sich “wie im Rausch”, sorglos und sehr euphorisch, er neigt zunehmend zur Selbstüberschätzung. Weiterhin können Sinnestäuschungen, später Angstgefühle, Bewusstseinstrübungen oder gar Bewusstlosigkeit einsetzen. Alkohol und Medikamente wie Schlafmittel können das Risiko für einen Tiefenrausch erhöhen und sollten daher vor dem Tauchen gemieden werden. Wenn Anzeichen eines Tiefenrauschs auftreten, sofort höher schwimmen. Oft reichen schon wenige Meter aus. 
Druckausgleich
Ohrenpflege vor und nach dem Tauchen
Tiefenrausch
Wenn eine Pflegebedürftigkeit auftritt, sollte stets im Einzelfall untersucht werden, welche Form der Pflege für die Betroffenen die sinnvollste ist. Dazu sollte zum einen das familiäre Umfeld betrachtet werden und zum anderen die Schwere der Pflegebedürftigkeit. Die häusliche Pflege wird von der betroffenen Person in der Regel als angenehmer empfunden, da sie so ihr gewohntes Lebensumfeld nicht verlassen muss, sondern weiterhin im Haushalt mit den Familienangehörigen lebt. Jedoch ist in vielen Fällen die häusliche Pflege nicht leicht zu organisieren. Denn um eine Person zu pflegen, ist es notwendig, dass die pflegenden Personen viel Zeit aufbringen. Viele pflegebedürftige Menschen benötigen rund um die Uhr eine Betreuung, sodass es nicht immer möglich ist, diese im familiären Umfeld zu organisieren. Oftmals können nur Familienmitglieder die benötigte Zeit aufbringen, die bereits in Rente sind. Jedoch entsteht so in vielen Fällen ein weiteres Problem. In vielen Fällen sind die Pflegetätigkeiten körperlich sehr anstrengend und ältere Menschen haben dabei oftmals Probleme. In einem Pflegeheim ist eine durchgängige Betreuung garantiert und außerdem wird die Pflege durch speziell für diese Aufgabe ausgebildetes Personal durchgeführt.

Oft zeichnen ambulante Pflegedienste für die Patienten verantwortlich
Eine Möglichkeit, die pflegenden Familienangehörigen bei ihren Aufgaben zu unterstützen, stellen ambulante Pflegedienste dar. Diese suchen die Pflegebedürftigen an ihrem Wohnort auf und übernehmen verschiedene Aufgaben. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn körperlich anstrengende Aufgaben anfallen, zu denen die pflegende Person nicht in der Lage ist. Daher machen die ambulanten Pflegedienste in vielen Fällen die häusliche Pflege erst möglich. So können die pflegebedürftigen Menschen auch dann im häuslichen Umfeld leben, wenn ihre Angehörigen alleine nicht dazu in der Lage sind, die Pflege zu übernehmen.
Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, beantragt die Pflegekasse beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung eine Einstufung der Pflegebedürftigkeit. Dabei werden verschiedene Stufen zuerkannt. Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit bezahlt die Pflegekasse einen Pauschalbetrag an die pflegebedürftige Person. Die Verwendung dieses Betrags steht der Person frei. Darüber hinaus können auch die Kosten für die ambulanten Pflegedienste von der Pflegekasse übernommen werden. Dabei finden die Aushandlung der Kosten und die Abrechnung direkt zwischen dem Pflegedienst und der Pflegekasse statt. Die betroffene Person erhält die Dienste lediglich als Sachleistung. Für jede Pflegestufe gibt es auch hier eigene Höchstgrenzen, die jedoch deutlich über den Pauschalbeträgen für das Pflegegeld liegen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit einer Kombinationsleistung. Dies bedeutet, dass ein Teil der Pflege durch den ambulanten Pflegedienst übernommen wird, der übrige Teil von einem Familienangehörigen. Dabei hat die pflegebedürftige Person Anspruch auf die Auszahlung des Pflegegeldes in Höhe des nicht verbrauchten Betrags der Sachleistungen. Allerdings zählt hier der prozentuale Anteil. Wenn beispielsweise 70% der Sachleistungen aufgebraucht wurden, werden 30% des Pflegegeldes ausbezahlt, was deutlich weniger ist als der übrige Geldbetrag bei den Sachleistungen. Darüber hinaus stellt die Pflegeversicherung den Betroffenen auch Pflegehilfsmittel und technische Hilfsmittel zur Verfügung. Dabei besteht jedoch eine Zuzahlungspflicht durch die Betroffenen.
]]>Entsprechend ihres Selbstverständnisses übernehmen die Krankenkassen keine Kosten für operative Eingriffe, welche ausschließlich auf die ästhetische Vervollkommnung eines grundsätzlich gesunden und unversehrten Körpers abzielen. Die Operation muss vielmehr der Wiederherstellung oder Erhaltung der Gesundheit dienen. So kennt die plastische Chirurgie (siehe auch Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie) zahlreiche operative Eingriffe, welche der Korrektur angeborener oder durch einen Unfall erlittener Fehlbildungen oder schwerer Entstellungen dienen. Überdies verdeckt so manche ästhetische Problematik ein ernsthaftes Krankheitsbild, welchem ein immenser körperlicher oder seelischer Leidensdruck entwächst.
Die Entscheidung über die Kostenübernahme eines ästhetisch-chirurgischen Eingriffs liegt alleine beim Medizinischen Dienst der jeweiligen Krankenkasse. Sie haben im Zweifelsfall zwischen der medizinischen Notwendigkeit und der wirtschaftlichen Vertretbarkeit einer Maßnahme zu entscheiden. Der behandelnde Chirurg muss in einem Gutachten die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs darlegen, gelegentlich sind auch psychologische Gutachten, welche den seelischen Leidensdruck des Patienten beweisen, erforderlich. Generell gilt: Je häufiger ein Eingriff vorgenommen wird, desto unproblematischer und schneller erfolgt die Kostenübernahme. Doch sollten sich Patienten keinesfalls von einer ersten Absage entmutigen lassen, oftmals sind in diesem Zusammenhang auch einzelne psychotherapeutische Sitzungen lohnend.
Eine Körperstraffung im Bauch- und Brustbereich zählt zu den häufigsten kosmetischen Eingriffen. Dabei verfolgen gerade Operationen in diesem sensiblen, schmerzhaften Körperbereich oftmals den Zweck, die Gesundheit der Patienten wieder herzustellen. Nach mehreren, rasch aufeinanderfolgenden Schwangerschaften oder einer starken Gewichtsreduktion ist eine Bauchdeckenstraffung häufig unumgänglich. Überhängende Bauchfalten erzeugen durch Reibung schmerzhafte Ekzeme und Entzündungen und damit ein schwerwiegendes Krankheitsbild, welches auf keine alternativen Behandlungsformen anspricht. Auch eine krankhafte, anlagebedingte Fettverteilungsstörung rechtfertigt eine operative Absaugung von Körperfett. Bei diesem Krankheitsbild ist eine starke Konzentration von Körperfett auf wenige Regionen des Körpers verteilt, eine Körperstraffung durch eine herkömmliche Diät, durch ein Fitnesstraining ergänzt, führt in keinem Fall zum gewünschten Ergebnis.
Auch korrigierende Eingriffe an der weiblichen Brust sind oftmals medizinisch notwendig. Eine zu üppige Brust, oftmals auch noch ungleichmäßig verteilt, kann schwere Rückenprobleme sowie Haltungsschäden zur Folge haben. Andererseits übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten eines kosmetischen Brustaufbaus nach einer schweren Tumoroperation oder einer angeborenen Deformation der weiblichen Brust.

Nicht jede Schönheits-OP wird von den Krankenkassen übernommen
Da der erste Eindruck, den wir uns von unseren Mitmenschen machen, zwangsläufig durch den kurzen Blick ins Gesicht entsteht, gelten Gesuche um Kostenübernahmen, welche ästhetische Eingriffe in dieser Körperregion betreffen, am erfolgversprechendsten.
Angeborene kindliche Fehlbildungen, wie die Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte erzeugen nicht nur bei den Eltern des betroffenen Kindes einen immensen Leidensdruck. Nur durch eine möglichst frühzeitige Operation wird das Kleinkind in die Lage versetzt, festere Nahrung zu sich zu nehmen sowie eine altersgerechte Sprachentwicklung zu vollziehen.
Auch eine Verkrümmung der Nasenscheidewand lässt sich keinesfalls auf die ästhetische Komponente reduzieren. Die Einschränkung der Nasenatmung kann zu Schlafstörungen sowie ernsthaften Atemproblemen führen und, weshalb eine operative Korrektur meist dringend geboten und auch von den Krankenkassen problemlos bezahlt wird.
Auch die operative Behandlung der oft schockierenden Folgen schwerer (Verkehrs-)Unfälle werden von den Krankenkassen meist vorbehaltlos übernommen. Das gleiche gilt für die Korrektur großflächiger Narben, insbesondere wenn der Eingriff dazu beiträgt, die Beweglichkeit einzelner Gliedmaßen wieder herzustellen oder auch Schmerzen oder starken Juckreiz zu beseitigen oder wenigstens zu reduzieren.
Etwas aufwändiger ist es manchmal, die Krankenkassen zur Kostenübernahme der Korrektur eines hängenden Oberlides zu veranlassen. Geht jedoch aus dem ärztlichen Gutachten klar hervor, dass es dem Patienten nicht mehr möglich ist, korrekt zu sehen, werden die Kosten meist vorbehaltlos übernommen, birgt doch dieser Umstand ein schwerwiegendes Sicherheitsrisiko in sich.
Patienten, welche einen großen Leidensdruck verspüren, kann folglich nur geraten werden, hartnäckig zu bleiben und jede nur erhältliche ärztliche Unterstützung anzunehmen.
]]>
Rechtzeitig Vorsorgen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger
Noch vor einigen Jahrzehnten konnte der Krankenversicherungsschutz ausschließlich durch eine Private Krankenversicherung verbessert werden. Das galt vor allem für Zusatztarife, die von den Gesetzlichen Krankenversicherungen nicht angeboten wurde. Heutzutage hat sich diese Situation deutlich geändert, sprich verbessert. Die Private Krankenversicherung ist zwar eine, aber nicht mehr die einzige Möglichkeit für eine private Vorsorge im Gesundheitswesen. Alle Krankenkassen sparen unisono bei ihren Leistungen und erhöhen zeitgleich ihre Beiträge. Die einen mehr, die anderen weniger, und die Dritten drastisch. Private Vorsorge bedeutet in diesem Falle, dass der Kunde durch kostenpflichtige zusätzliche Tarife die Basisversorgung aufbessert. Es wird vermittelt, dass nur dann in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten eine optimale Krankenversorgung möglich sein wird. Da alle Krankenkassen Wirtschaftsunternehmen sind, muss der Versicherte für sich herausfinden und entscheiden, ob diese Form der privaten Vorsorge wirklich so notwendig ist, oder ob die Krankenkassen die Angst der Bürger schüren, um ihre Beitragseinnahmen zu maximieren.
Kranken- und Pflegeversicherung stehen in einem engen Zusammenhang. Wer im Alter erkrankt, wird anschließend häufig zu einem temporären oder dauerhaften Pflegefall. Hier bietet die gesetzliche Pflegeversicherung eine Basisleistung, die in vielen Belangen für die Grundbedürfnisse ausreicht. Mehr wäre wünschenswert, ist jedoch vom Staat, von der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht bezahlbar. Also geht es auch hier darum, durch eine private Vorsorge das zukünftige Leistungsspektrum zu verbessern. Der Bürger soll, ergänzend zu seinen Beiträgen für die gesetzliche Pflegeversicherung, durch eine private Pflegeversicherung vorsorgen, dass im späteren Alter die gewünschten Dienstleistungen bezahlbar sind.
Unvergessen ist der Ausspruch des ehemaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm: Die Renten sind sicher. Heute stellt sich die Frage: In welcher Höhe, für wen? Staat und Rentenversicherungsträger verhehlen nicht, dass die Renten laufend sinken. Sie reichen sowohl heute als auch zukünftig vielfach nicht aus, um die staatliche garantierte Grundsicherung zu finanzieren. Ist die gesetzliche Rente niedriger, muss der Staat aufstocken. Auch um das zu vermeiden, soll der zukünftige Rentner privat vorsorgen. Er soll, ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung, eine oder weitere private Rentenversicherungen abschließen. Am besten nach der Dreisäulentheorie staatlichen Rente, betrieblichen Altersrente sowie privaten Rente.
Der Staat weiß am besten, dass Vorsorge Geld kostet. Die private Vorsorge kostet den Bürger ebenfalls Geld, gemessen an seinem monatlichen Einkommen mehr oder weniger viel. Denn private Vorsorge ist nur dann möglich, wenn die laufenden Einnahmen so hoch sind, dass zum Sparen genügend übrigbleibt. So wie dem verschuldeten Staat geht es auch vielen Bürgern. Sie haben Verbindlichkeiten für Haus, Wohnung oder Auto, das sie für die Fahrt zur Arbeitsstätte benötigen.
Selbst wenn die Bürger privat vorsorgen möchten, können sie es vielfach gar nicht oder nur partiell.
Dann steht ihnen die Gesundheit, die Erhaltung der Leistungsfähigkeit am nächsten. Also wird zuerst bei der Krankenversicherung privat vorgesorgt, wozu sich die Private Krankenversicherung besonders gut eignet.
]]>